Verfasst von: salwaseroor in: Dezember 31, 2008

Wir sind Helden
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Wir sind Helden |
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Gründung |
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Aktuelle Besetzung |
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Jean-Michel Tourette |
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Pola Roy |
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Mark Tavassol |
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Wir sind Heldenist eine deutsche Pop-Rock-Gruppe um die Sängerin Judith Holofernes, die im Jahr 2000 in Hamburggegründet wurde und jetzt in Berlinansässig ist.

Judith Holofernes, die Leadsängerin der Gruppe, trat schon vor der Gründung von Wir sind Heldenals Solokünstlerin in kleineren Berliner Clubs auf und veröffentlichte auch eine eigene CD (Kamikazefliege). Auf der Suche nach Musikern, die ihren Gesang begleiten konnten, traf Holofernes 2001 in Hamburgbeim Popkurs Hamburgden Schlagzeuger Pola Roy und den Gitarristen und Keyboarder Jean-Michel Tourette und freundete sich sofort mit beiden an[1]. Zu Beginn trat die Gruppe unter dem Namen Judith Holofernes auf[2]und veröffentlichte einige Titel in der Online Musikplattform BeSonic. Der BassistMark Tavassol wurde erst später von Pola Roy als Bandmitglied vorgeschlagen und erklärte sich nach einigen Wochen bereit, in der nun unter dem Namen Heldenauftretenden Gruppe mitzuwirken. Später jedoch änderten sie den Namen „Helden“ zu „Wir sind Helden“, da der ursprüngliche Name „Helden“ schon von einer anderen Band benutzt wurde und man rechtliche Auseinandersetzungen mit dieser Band vermeiden wollte. Der Name sollte an David Bowies Single Heroeserinnern.[3]
Im Jahr 2002 wurde der Produzent Patrik Majerbei einem Newcomer-Abend auf die Band aufmerksam. Zusammen nahmen sie einige Titel auf und veröffentlichten die EP Guten Tag. Sie erschien in sehr kleiner Auflage von 3.000 Stück und machte die Band zunächst nur innerhalb Berlins bekannt, wo sie der Radiosender radioeins(Radiosender des rbb) regelmäßig spielte. Mit dem gleichnamigen Lied Guten Tagkamen Wir sind Helden im Jahr 2002 noch ohne Major-Labelin die deutschen Single-Charts. Ihren frühen Erfolg verdankt die Gruppe zu einem großen Teil dem Guerilla-Marketing. So wurden selbst bemalte T-Shirts verkauft und Aufkleber an Fans verschenkt, die mit diesen wiederum Werbung für die Band machten. Nach Holofernes’ Auftritt in der Harald Schmidt Showvergrößerte sich die Popularität von Wir sind Helden zusätzlich.
Im Jahr 2003 folgte die Veröffentlichung des ersten Albums Die Reklamation. Das Album stieg sofort auf Platz 6 der deutschen Album-Charts ein, erreichte Platz 2 und gehörte zu den meistverkauften Alben der Jahre 2003 und 2004.
Wir sind Helden auf dem Museumsplatz Bonn
Die Spitzenposition der deutschen und österreichischen Charts erreichten Wir sind Helden 2005 mit ihrem zweiten Album Von hier an blindbereits in der ersten Woche nach der Veröffentlichung. Auch das Erstlingswerk Die Reklamationstieg 2005 erneut in die Album-Charts ein und erreichte zeitweilig sogar Platz 38. Insgesamt wurden von den ersten beiden Alben in Deutschland über 1,2 Millionen Exemplare verkauft.
Im Rahmen der weltweiten Live-8-Benefizkonzerte traten Wir sind Helden am 2. Juli 2005 beim Live-8-Konzert in Berlin auf.
Wir sind Helden versuchen mittlerweile, auch in Musikmärkte anderer Länder einzusteigen und haben deswegen einige ihrer Lieder in anderen Sprachen arrangiert. Mit sā itte miyō (jap.さあ行ってみよう) nahm die Gruppe 2005 eine japanische Version von Von hier an blindauf, 2006 folgte eine Zusammenstellung von Titeln aus Die Reklamationund Von hier an blindfür den französischen Markt, die zusätzlich französische Versionen von Von hier an blind(franz. Le vide), Guten Tag(franz. La réclamation) und Aurélie(franz. Aurélie, c’est pas Paris) enthält.
Am 25. Mai 2007 erschien ihr drittes Album Soundso, welches innerhalb einer Woche in Deutschland sowie in Österreich auf den zweiten Platz der Charts stieg. Endlich ein Grund zur Panikwar als Vorabsingle bereits am 27. April erhältlich. Als zweite Single wurde am 6. Juli das Lied Soundsozusammen mit einigen Unplugged-Versionen eines FM4-Konzerts veröffentlicht.[4]2008 erschien die Band-Autobiographie „Wir sind Helden – Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen. Ein Wir sind Helden-Tagebuch“, die auf Grundlage der Online-Tagebücher der Band zusammengestellt und von den Musikexpress-Autoren Josef Winklerund Albert Kochbearbeitet wurde.[

Die Band „ Wir sind Helden“ erfindet den Protestsong neu
Ihr rot geringeltes T-Shirt sieht aus, als hätte sie es seit Tagen an. Die unfrisierten, blonden Locken scheinen gleichermaßen nach Kopfkissen und nach Vanille zu duften. Auch dieses Lächeln, das sie auf allen Fotos trägt, hat eine Botschaft für uns parat: liebenswert, aber auch forsch, „natürlich“, sagte man früher. Das Lächeln einer Hippietochter, die alles darf und nichts muss.
Mädchen wie Judith Holofernes brauchen ihn nicht, unseren Leistungsglauben, der uns Arbeit suchen lässt, damit wir kaufen können, sodass wir schöner werden, weil wir doch Arbeit finden müssen. Judith Holofernes hat mit ihren 26 Jahren beschlossen, dass sie auch ohne Leistungsdruck erfolgreich sein wird. „Das ist das Land der begrenzten Unmöglichkeiten“, singt sie in ihrem aktuellen Hit, der zurzeit in jedem Radio zwischen Aachen und Eisenhüttenstadt rauf- und runterläuft. „Wir können Pferde ohne Beine rückwärts reiten, wir können alles, was zu eng ist, mit dem Schlagbohrer weiten.“ Kernige Botschaften schon zum Frühstück, als atemloser Protestsong vorgetragen. Man erkennt die Zutaten: verknappte Gitarren, ein bisschen Neue Deutsche Welle-Revival, ein bisschen Beat-Schlager, kühle Elektronik und treibender Punk. Man erkennt die Melodie – und horcht trotzdem auf.
Es ist die gute alte Konsumkritik, die hier für eine neue Generation aufbereitet wird, entstanden in Kinderläden und auf Stadtbauernhöfen, den Kindheitsszenarien der Judith Holofernes, weitergegeben durch Mütter, gegen die nicht mehr aufbegehrt werden muss, weil sie ja Recht behalten haben – gerade heute, wo doch Rezession ist. Gesellschaftskritisch gab sich bereits Guten Tag,eine Hymne gegen Mobiltelefone, Nagelpflegelotion und sanfte Epilation. Nach demselben Muster funktionieren die meisten der Lieder, die jetzt auf dem ersten Album Die Reklamationzu hören sind. Eingespielt wurde sie von Holofernes’ Band, die trotzig Wir sind Helden heißt: Helden, wie damals bei David Bowie und den Kindern vom Bahnhof Zoo. Von ungelebtem Leben ist die Rede, das man an der Theke umtauschen möchte, von Zwängen und wie man dem Müssen nur wollen entkommt.
Wir sind Helden rühren an die Sehnsüchte der Verzagten: an die, die täglich mit Botschaften vom Ende der Arbeitsgesellschaft gefüttert werden, die ohne die Aussicht studieren, an den Lebensstandard ihrer Eltern anknüpfen zu können. Warum also nicht streiken, wenn auch nur symbolisch, mit einem Song? Dann ist da noch das Heer der Werber und Journalisten, das, vor allem, wenn bereits arbeitslos, in den Krisenblues mit einstimmt. Wir Sind Helden holen beide Milieus ab. Auch dass sie aus der alten neuen Hauptstadt kommen, ist kein Zufall. Es gibt kein Fleckchen Erde, das als Inspirationsquelle für den Sound der Rezession besser taugt als Berlin. Nirgendwo sonst schlendern mehr Unbeschäftigte, Unterbeschäftigte, Arbeitsuchende durch ihr von Marginalisierung bedrohtes Leben. „Dotcomsterben, doch nichts erben, Brot erwerben, Traum in Scherben“, macht Judith Holofernes sich einen Reim auf das Unbehagen, macht es radikal schick und damit repräsentativ.
Denn natürlich ist es nicht das traditionelle Berliner Losertum mit seiner Gleichung Einfaltspinsel = Ausfallspinsel (Thomas Kapielski), das hier beschworen wird. Jungen Wilden wie Wir sind Helden oder auch der Band Mia, die im letzten Jahr ähnlich viel Aufmerksamkeit erregten, geht es um Musik für die Massen. Während die alten Club- und Projektmacher selbstzufrieden vor sich hin murkelten, betreibt ihre Konsumkritik die Sanierung der neuen Bedürfnislosigkeit zum Verkaufsschlager. Die Stadt der verarmten Bohème als Inszenierung auf der Zeitgeistbühne: Es sind die flotten Achtziger und ihre Mythen, die hierzu noch einmal recycelt werden, New Wave und Ideal, Großstadtnacht und große Gesten. Immerhin: Es war eine Zeit, in der viele deutschsprachige Bands ohne Plattenverträge bei den großen Firmen erfolgreich waren. Vielleicht wird der Independentgedanke – Wir sind Helden sind bei einer unabhängigen Firma – angesichts von Umsatzrückgängen bei den Majors eine neue Blüte erleben. Das ist die erfreuliche Seite des Erfolgs.
Nicht ganz so erfreulich, dass Judith Holofernes dem Modell des frechen, aber auch lieben Mädchens zur Rückkehr verhilft. Der Verzicht, die Genügsamkeit, das letztendlich Brave ihrer Ringel-T-Shirt-Erscheinung zitieren die Rückseite traditioneller Konsumkritik, wie man sie weniger aus den Neon-Achtzigern als aus den Siebzigern kennt: Unter dem Pflaster erhofft man sich den Strand. Und wenn es draußen allzu sehr stürmt, ist schon einmal eine Schulter zum Kuscheln gefragt. Auch in dem Frauenbild bleibt die Sängerin Hippietochter: kein Vamp, keine Megäre, auch keine Zimtzicke, sondern solide Vertreterin solider Werte wie Wärme, Natürlichkeit, Echtheit. Vielen, denen die aufgebrezelten Achtziger-Mädchen mit ihren dreieckigen Frisuren und spitzen Schuhen damals wie heute nicht ganz geheuer waren, wird das eine Wohltat sein.
Ich habe gestern mit der deitten Aufgabe gearbeitet.Deutsche Pop-Musik ist ein interessantes Thema.Viele Saenger sindfuer mich neu.Viele Lieder sind auch modern.
Was mir gefaellt die sogenante Gruppe (Wise Guys)-Die Philosoffen
Der Link ist <http:www.youtube.comwise Guys-Die Philosoffen>
Verfasst von: salwaseroor in: April 23, 2008
Das Programm gibt den Lehrnenden die Chanze,mehr ueben und versuchen.Sie koennen auch selbst lernen.
Die Uebungen hilft ,wie ich wiess,nur zwei Fertigkeiten zwar Lesen und hoern.Gibt es auch Hoeubungen ? Wenn Ja,wie kaoennenn wir sie erstellen??
Verfasst von: salwaseroor in: März 25, 2008
Ich habe das Programm im letzten Sommer in einem Fortbildung fuer Fortbilder Kurs in Deutschland geuebt.Ich habe es ganz schnell mit meinen Schuelern eingesetzt.Es war sehr erfolgreich.
Die Uebungen behandelt nur Grammatik:- Wechselpraepositionen,Adektievdiklination usw.
In den bearbeiteten Webseiten von KollegInnen im MMF Kurse habe ich so schoene Ideen gesammelt.
Hoffentlich kann ich im Kurs die Arbeit mit dem selbsterstellten Uebungen meine Kenntnisse erweitern.
Verfasst von: salwaseroor in: März 2, 2008
Das ist mein erster Beitrag auf dem Blog.Was soll ich schreiben ?Wie kann ich weiter gehen?
Verfasst von: salwaseroor in: Februar 27, 2008
Hallo liebe Tutoren und Teilnehmer der MMF2 ,
Ich bin Salwa aus Agypten.Seit 1983unterrichte ich Deutsch als zweite Fremdsprache fuer Gymnasiaten in den staatlichen Oberschulen in Kairo.Seit nur drei Jahren fuehre ich didaktische Seminare als Fortbilder durch.Ich bin direkt mit dem MMF1 fertig.Hoffentlich geht MMF2 ohne schwierigkeiten undmacht mir mehr Interesse
Viele Grusse
Verfasst von: salwaseroor in: Februar 25, 2008
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